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Komplimente-Spam

Mittwoch, April 21st, 2010 | Author: admin

Jeder Mensch ist ja ein bisschen eitel, deswegen tut es mir ja schon immer auch ein bisschen leid die ausgefuchsten Kommentare zu löschen die durch meinen Monsterspamfilter kommen…

“Was für ein toller Blog! Super Infos!” (Also wenn dieser Blog eines NICHT ist, dann ist das informativ…)

“Great article, blabla” (Wer in der Lage ist meine Mythenmetzschen Abschweifungen und Wortschachteleien auf deutsch zu lesen, wird wohl auch seine Kommentare in selbiger Sprache verfassen können…)

Trotzdem schade drum, findet jedenfalls mein Ego. Aber das wäre in etwa wie mit jedem Typen ins Bett zu gehen der einem in der Disco betrunken ins Ohr lallt was man doch für eine tolle Frau sei.

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Ich hasse einkaufen

Samstag, Oktober 10th, 2009 | Author: admin

Ich hasse Einkaufen. Gibt es eine größere Strafe als sich ein neues Kleidungsstück kaufen zu müssen? Mit der Zivilisation haben wir Menschen uns auch den unliebsamen Zwang aufgehalst, unabhängig vom Geldstand im Portemonaie regelmäßig Bekleidungsausstatter aufzusuchen um dort ein Kleidungsstück zu finden, das

  • seinen Zweck erfüllt
  • zu unserer Persönlichkeit und unserem Geldbeutel passt
  • trotzdem andere Menschen nicht erschrickt und
  • möglichst nicht völlig unvereinbar mit der augenblicklichen Mode und der sonstigen eigenen Kleidungsausstattung ist.

Es gibt natürlich kein Kleidungsstück, das alle diese Bedürfnisse erfüllt. (Genauso wie es wahrscheinlich keinen Mann gibt, der das tut, aber wenn es ihn gäbe würde man sicherlich sowieso tot umfallen und hätte nichts davon). Jedenfalls gibt es so ein Kleidungsstück nicht, wenn man es braucht oder sucht. Man findet die Liebe seines Lebens (textilmäßig gesehen), nämlich immer genau dann wenn man

  1. kein Geld hat
  2. zu Hause ein Kleidungsstück ähnlicher Art hat, das seinen Zweck zumindest so gut erfüllt dass man einen Neukauf nicht ohne weiteres rechtfertigen kann
  3. keine Zeit hat
  4. sowieso keinerlei Gelegenheit hat das Objekt der Begierde in nächster Zeit zu tragen und
  5. seine komplette Garderobe erneuern müsste, damit das neue Teil nicht völlig aus dem Rahmen fiele.

Ich bin sowieso schlecht im Einkaufen. Mir mangelt es wahrscheinlich an der genetischen Grundvoraussetzung. Kartenlesen oder logische Probleme systematisch lösen ist überhaupt kein Problem, aber modische Entscheidungen treffen fällt mir schwer. Nicht weil mir nichts steht oder ich keinen Sinn für Farben und Schnitten hätte, vielmehr leide ich gelegentlich an akuter Kaufreue, die ich versuche zu verhindern, indem ich nur das Richtige kaufe, was quasi unmöglich ist.

Dann steht man völlig verwirrt in einem Einkaufszentrum - schwitzend, mit trockener Kehle, unpassend gekleidet, mit schmerzenden Füßen vom ziellosen Herumlaufen und schmerzenden Schultern von der Last des Zeugs welches man unnützer Weise mit sich herumschleppt- und muss sich entscheiden, alle obigen Faktoren in die Erwägung miteinbeziehend. Und dann kommt der schlimmste Teil des Einkaufs, nämlich dann, wenn man unverrichteter Dinge nach Hause fahren muss. Alle physischen und psychischen Leiden, die investierte Zeit und in das in kleinere Notwendigkeiten wie Parkgebühren, Strumpfhosen, Spülmittel und Pizza investierte Geld scheinen umsonst gewesen zu sein, und unheilschwanger hängt die Drohung über einem, dass man das Ganze nochmal durchmachen muss, weil man sich sonst bei jeder Gelegenheit in der zu dünnen Jacke den Hintern abfriert.

Ich weiss wirklich nicht was manche Leute am Einkaufen finden.

Category: Allgemeines, Fast Wichtiges, wies so geht | 5 Comments

Kommentare

Freitag, Oktober 02nd, 2009 | Author: admin

Ich hab mich schon etwas einsam gefühlt in den letzten Tagen… nicht nur in meiner Wohnung in der Stadt in der ich keinen kenne und gerade verrückt werde, sondern auch weil keiner mehr Kommentare geschrieben hat, und das seit Tagen!

Der kluge Andi (auf dessen Seite BILD-Verächter gerade auch einen kleinen Leckerbissen finden :-) Hier der Link.) hat mich nach einem Duell mit meinem Spamfilter darauf aufmerksam gemacht, dass wahrscheinlich wohl Kommentare geschrieben wurden… Offensichtlich hat mein Spamfilter sich aufgrund einer Wordpress-Aktualisierung für obsolet empfunden und aus anachronistischer Rachsucht alle Kommentare geblockt.

I’m sorry, ich habe ihn nun beerdigt und die moderne Version installiert. Falls euer Kommentar immer noch nicht durchkommen sollte gebt mir bitte eine kurze Nachricht an kath(at)heimatschreibweh.de

Category: Allgemeines, Fast Wichtiges | One Comment

Prinzessin Io

Freitag, März 13th, 2009 | Author: admin

Ich kann wohl angesichts einiger erhitzter Gemüter nicht umhin, noch ein paar Worte dazu zu äußern, warum ich meinen Freund in sehr gelegentlichen Momenten manchmal Prinzessin nenne.

Vermutlich kann man es niemandem verdenken, wenn er bei dem Begriff “Prinzessin” zu allererst an arrogante blonde Mädchen mit rosa, spitzenverzierten Kleidchen und Krönchen im Haar denkt (auch wenn echte Prinzessinen diesem Bild eher selten entsprechen). Ich möchte betonen, dass mein Freund mit solchen Wesen in etwa soviel gemein hat wie Pumpernickel mit Weissbrot. Trotzdem musste ich mir vorwerfen lassen, ihn mit einer solchen Bezeichnung zu “entmannen” und öffentlich seiner Ehre zu berauben. Dazu darf man vielleicht erwähnen dass diese Vorwürfe von einem Artikel über zunehmendere Feminisierung der Männer durch das weibliche Geschlecht stimuliert wurden.

Also, hätte ich meinem Freund einen schwulen Namen geben wollen, würde ich ihn “Hasi”, “Schwuppsipupsi” oder eben “Schatz” nennen. Bei “Prinzessin” handelt es sich jedoch um eine so absurde Bezeichnung, dass der geneigte Leser wohl von selbst darauf schließen kann, dass es sich hier um ein mythologisch-literarisches Konzept handelt, das eine metaphorische Symbolhaftigkeit besitzt, die in ihrem Grundgehalt nicht unabdingbar an irgendein Weiblichkeitsprinzip geknüpft ist, sondern als solche geschlechtslos ist.

Ich erkenne das Argument an, dass das feminine Pronomen “die” Prinzessin auf den ersten Blick auch fehlleitend ist. Es wäre natürlich möglich, wenn auch grammatikalisch falsch, den Artikel “die” durch “der” wie in “der Prinzessin” zu ersetzen, dort läuft man allerdings die Gefahr der Assoziation mit dem Prinzen, der ja, wie sich bereits feststellen liess, wegen der damit verbundenen unwürdigen Lebensumstände als Kosename ungeeignet ist.

Ich finde, dass “Prinzessin” ein charmanter, hintersinniger und origineller Kosename gerade für einen Mann ist, aber um unaufgeklärten Gemütern nicht den Eindruck zu vermitteln ich wolle meinen Freund feminisieren werde ich hier wohl auf die Bezeichnung verzichten. Vielleicht könnte ich ihn stattdessen so nennen, wie er sich selbst nennt wenn er ‘online’ ist: “Io”. Io ist ein Feuermond von Jupiter und das geologisch aktivste Objekt in unserem Sonnensystem. Der Name selbst stammt aus der griechischen Mythologie und gehörte einer PriesterIN von Hera, DIE mit Zeus gevögelt hat. Das kann man jetzt vielfältig interpretieren, aber Io ist ein schöner Name und ich bin nicht schuld wenn jemand das schwul findet.

Category: Allgemeines, Fast Wichtiges | 6 Comments

Nudeln

Mittwoch, März 04th, 2009 | Author: admin

Ich darf mich wohl für meine literarische Abstinenz damit entschuldigen dass ich jedesmal, wenn ich mich einlogge, ungefähr dreihundertsechsundsiebzig Spamkommentare löschen darf. Diese Ausrede gilt allerdings in Zukunft nicht mehr, da ich soeben die notwendige Motivation besessen habe der Sendegewalt der Pharma- und Pornomarketingfirmen (fängt beides mit P an, lustig, nicht? Genauso wie “psycho” und “peinlich”, was die korrekte Umschreibung für den Inhalt der Kommentare wäre…) mit einem angepriesenermaßen quasi unfehlbaren Spamfilter entgegenzutreten.

Und es gibt sogar fast Wichtiges zu erzählen. Nein, ich weiss noch nicht, welchen Masterstudiengang ich machen werde, aber ich weiss jetzt warum ich keine Locken habe. Mein Freund, der unheimlich klug ist und wunderschöne Locken hat, konnte es mir sagen.

“Ach!” sagte ich zu ihm  “Warum hab ich nicht so schöne Locken wie du?”

“Nun”, sagte mein kluger Freund, “das liegt daran dass du keine Spirelli isst. Ich esse gerne Spiralnudeln, und deswegen habe ich Locken, und du isst eben keine Spirelli, sondern nur Spagetthi und deswegen hast du Spagetthihaare.”

Wenn wir mal eine Tochter haben soll sie Farfalle heissen.

Category: Allgemeines, Essen, Fast Wichtiges | 2 Comments

Dunkle Tannen, grüne Wiesen im Sonnenschein…

Freitag, Januar 23rd, 2009 | Author: admin

…Heidi, Heidi! Was brauchst du noch zum Glücklichsein?

Auf den vielfachen Wunsch einer einzelnen Person wird dieser Blog selbstverständlich weiterhin geführt und darf auch weiterhin den Titel Heimatschreibweh tragen weil das ein guter Titel ist und Heimat, Schreiben und Weh universell interpretierbare Wörter sind. Auch werde ich weiterhin nicht von überlangen Sätzen mit vielen Klammern, Abscheifungen und Pünktchen Pünktchen Pünktchen (Pünktchen, was für ein schönes Wort…) absehen.

Wie ihr euch denken koennt ist meine literarische Untreue vor allem dem organisatorischen und emotionalen Chaos um mich herum zu verdanken. Ein nicht unentscheidender Faktor ist dabei die Verbindung zum Zwischen-Netz (oder Internet), ohne dass man in der heutigen Gesellschaft (in kulturwissenschaftlichen Kreisen gerne auch “Network Society” genannt) kaum noch ein vernünftiges soziales Leben führen kann. Ich wüsste nicht wo ich die Nummer von meinem Zahnarzt herbekommen sollte, hätte ich kein Internet…

Ihr seht, ich bin wieder zurück, und werde völig unanständig und hemmungslos überflutet und belagert von Bürokratie,  Papiergedöns, tausend verpasster eMails mit Todeslinien (zu gut deutsch deadlines…), genannten Notwendigkeiten wie Zahnarztbesuche, neue Kleiderschränke (in meinen Koffer passte doch mehr als erwartet :-)) und einem frustrierten Freund der unfreiwillig dazu gezwungen wurde sein Warmduscherleben aufzugeben bis irgendwann in ferner Zukunft mal ein Klempner Zeit hat. “Ich bin Klempner von Beruf - ein Dreifach Hoch dem der dies goldne Handwerk schuf…”

Aber das alles ist es nicht was eine Heimkehr so seltsam macht. Seltsam ist, dass man plötzlich wieder alles kennt, plötzlich wird man völlig unvorbereitet mit voller Breitseite von Erinnerungen und damit verbundenen Gefühlen einfach weggemoscht. (Für die älteren Herrschaften ein bisschen Wortkunde: Das Wort “weggemoscht” kommt vom Verb “moschen” und ist ein Slangwort das sich vermutlich aus den aggressiv-alternativen Subkulturen entwickelt hat. Die ethymologische Bedeutung leitet sich von der Praxis ab, bei Konzerten einen betont grobmotorisch individuellen Tanzstil zu führen und dabei gleichzeitig sehr viel Körperkontakt zu suchen und ist in etwa gleichzusetzen mit “gewaltsam aus der Bahn werfen”)

Wenn man woanders ist, zum Beispiel in Australien, fällt einem gar nicht auf was man alles NICHT kennt. Alles ist ein unbeschriebenes Blatt Papier. Aber wenn man wieder nach Hause kommt ist alles mit Erinnerungen verbunden und man steht plötzlich vor einer völlig vollgekritzelten Seite mit der Gefühlsgewalt eines Kneipenklos. Man ist überall schon gewesen, und jahrealte Erinnerungen sind mit so vielen Plätzen und Wegen verbunden, dass man gar nicht weiss wohin man gucken soll. Und erst dann fällt einem auf, wie frei man eigentlich war… Aber ich will mich nicht beschweren. Schliesslich ermöglicht es der Abstand einem endlich mal, die alten Nummern aus dem Telefon zu löschen, die alten Klamotten wegzuwerfen, die Freundschaften aufleben zu lassen die es wert sind und die Orte zu besuchen die man so lange übersehen hat!

Category: Allgemeines, Die ersten Tage in Rock-City, wies so geht | Leave a Comment

Organisatorisches

Montag, Dezember 08th, 2008 | Author: admin

Vielleicht hat der ein oder andere versucht mir eine SMS an mein deutsches Handy zu schicken, was vergebens ist, weil mein Vertrag bis Januar stillgelegt ist. Ihr könnt mir allerdings gerne an 0061 0424 513675 schreiben!

Leute, wenn ihr aus irgendeinem Grund noch keine Postkarte von mir bekommen habt und findet dass ihr eine bekommen solltet, schreibt mir bitte eure Adresse! Ich schicke auch gerne eine Postkarte an mir unbekannte Leser ;-)

Ich lande am 14. Januar in Frankfurt, und bin vermutlich drei bis vier Tage später wieder in Rock-City, hoffentlich ohne Erkältung und Depression… :-)

Frohlocket, denn es wird eine Bin-wieder-da Party geben!

Category: Allgemeines, Bald geht's nach Hause | 3 Comments

So ein Tag…

Mittwoch, November 26th, 2008 | Author: admin

Kühl, aprilmässig, seit Wochen. Ich wünschte das Wetter würde sich entscheiden, und ich könnte mich ENTWEDER an Winter ODER Sommer gewöhnen.

Zudem ist heute so ein Tag. Es gibt Tage, da schaut man aus dem Fenster und es fällt einem nichts ein, ausser dass es Tage gibt an denen man aus dem Fenster schaut und einem nichts einfällt. Das hier ist nicht so ein Tag. Dies ist ein Tag zum weinen und verzweifeln, ein Tag an dem ich feststelle dass ich möglicherweise 30% Steuern zahlen muss und statt unverschämten 20 Dollar die Stunde nur noch 14 verdiene, dass mein Hintern vom sitzen wehtut, dass ungefähr siebentausend Dokumente ausgefüllt und irgendwo hingeschickt werden müssen, wozu aber keine Zeit bleibt, und es viel mehr Spass macht Moe’s Fussballmannschaft zu unterstützen (wir haben 8:1 gewonnen und ich habe massgeblich zu Torchancen beigetragen), Opossums in Mülltonnen zu beobachten und die Küste entlang zu schlendern als zu arbeiten.

Das ist nämlich was ich quasi ununterbrochen mache, mir den Arsch abarbeiten (fuck! 30 % Steuern!!!), essen, schlafen und zählen. Ich zähle die Tage. Noch dreizehn Tage bis ich nach fünf langen Monaten endlich meinen Liebsten wiedersehe. Noch vierzehn Tage bis ich meine kleine Familie hier verlasse um auf Reisen zu gehen. Noch sieben Wochen bis ich endlich wieder zu Hause bin, bei meiner Familie und all meinen Freunden, die ich höllisch vermisse. Ich vergesse oft dass ich in einer fremden Sprache spreche, und trotzdem fehlt mir etwas.

Aber wie soll ich diese Stadt verlassen, wo man Takeaway für zwei fuffzig bekommt, wo Express-Busse (limited stops!) nach Avalon fahren und die Häuser von britischer Schnuckeligkeit sind, wo es mehr Konzerte in der Woche als Bushaltestellen gibt, wo alle Leute sich mit “Kumpel” ansprechen, wo überall Palmen und wuchtige alte Bäume stehen, wo man eine einstündige Massage für ein paar Dollar bekommt, in zehn Minuten am Strand ist (na gut, ok, in 20 Minuten) und überhaupt alles was man sich wünschen könnte weniger als eine Stunde entfernt ist?

Ich weiss nicht. Moe sagt dass nur zwei Dinge im Leben sicher sind: Der Tod und die Steuer. Vielleicht sollte ich aufs Geld pfeifen und die letzten Tage hier ein bisschen auskosten, meinen Kram regeln und so viel ausspannen wie ich kann bevor es auf die grosse Reise geht!

Die grosse Reise fängt am 10. Dezember an. Wir fliegen zum Uluru, auch bekannt als Ayers Rock, und machen eine dreitägige Outbacktour. Nach Darwin können mich die extremen Temperaturen hoffentlich nicht mehr schocken. Mit einem Camper fahren wir dann neun Tage lang die Südküste entlang zurück nach Sydney, wo wir über Weihnachten bleiben. Nicole hat uns zu ihrer Familie eingeladen, was süß ist, aber fünf Kinder involviert… Letztes Highlight ist zwei Wochen Tasmanien und dann am 10. Januar meine Abschiedsparty.

Ich glaub ich muss meine Mama anrufen.

Category: Allgemeines, Job, Reise Weise, kath goes australia!, wies so geht | One Comment

organisatorisches

Freitag, Oktober 31st, 2008 | Author: admin

Vielleicht finde ich irgendwann ja auch heraus wie ich Auszüge aus den Beiträgen zeigen kann um euch das Lesen und den Überblick zu erleichtern… nur um euch zu zeigen dass ich es will, nur noch nicht gefunden habe wo ich es einstellen kann. Es ist wahrscheinlich unglaublich simpel, ja, ich weiss.

Falls ihr sonst noch Vorschläge oder konstruktive Kritik habt wie ich diesen Blog sinnvoller und angenehmer gestalten könnte, immer her damit. Nur meine Sätze kann ich nicht abkürzen und wer sich darüber beschweren möchte soll erstmal William Faulkner lesen.

Es tut mir leid wenn ich euch mit so vielen Kategorien bombardiere, aber ich glaube bei 68 Einträgen darf man ein paar Kategorien haben. Vielleicht sollte ich trotzdem mal ausmisten, aber das ist ein bisschen wie mit Schuhen, ich bringe es einfach nicht übers Herz sie wegzuschmeissen. Mein Schuhe die ich hier  entsorgen musste weil sie  voller Löcher waren und Wasser  unten reinlief  hatte ich zwei Monate hier stehen bevor sie endlich in der Tonne gelandet sind… Dabei darf ich erwähnen dass die neue Kategorie “Fast Wichtiges” in Anlehnung an einen Ordner entstand, den mein Vater mit “Fast Wichtiges” beschriftet hatte und in dem sich ausgewählte Stücke lustigen bis nennenswerten Volks- und Allgemeinwissens befindet, sowie allerlei Skurrilitäten, Geschichten, Gedichte und ernsthafte Weisheiten.  Ich finde “Fast wichtiges” ist ein schöner und passender Ausdruck der sich selbst nicht zu ernst nimmt, ein Ausdruck für all die Dinge die  man getrost ignorieren kann, ohne die dem Leben jedoch etwas fehlt und die in der Lage sind einen immens zu bereichern.

An dieser Stelle einen herzlichen offiziellen Glückwunsch an alle Halloween-Geburtstagskinder und das welches ich kenne im Besonderen. Sei gelobtpreist

Ich muss jetzt endlich aufhören hier zu schreiben und stattdessen die Zusammenfassung für unseren tollen Studentenfilm schreiben, meinen Fuß in einen Eimer stellen und Melone essen. Vielleicht alles andersrum.

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