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	<title>Heimatschreibweh</title>
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	<description>Das Leben ist zu selten ernst genug</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 15:09:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Existenzielle Erkenntnisse</title>
		<description><![CDATA[Manchmal kommt man ja unverhofft zu Geld. Zum Beispiel wenn man vergisst, dass man welches hatte, oder verliehenes zurückbekommt. Zugegebenermaßen ist das selten der Fall. Ich kam jedoch neulich in die glücklichen Umstände, und beschloss augenblicklich, mir ein neues Sofa zu kaufen. Das ist nicht ganz unsinnvoll, da das Alte demnächst auszieht, vor allem aber [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Blödsinnige Idee&#8221;</title>
		<description><![CDATA[Nach einer arbeitsintensiven Woche gibt es kaum etwas Besseres, als so richtig zu rocken. Musik, Menschen, deren erhitzte Körper sich berühren, Massenekstase. Der Gedanke daran lässt mir jetzt einen kalten Schauer den Rücken hinunterlaufen. Das Ruhrgebiet ist eine Brutstätte von Festivals und Kulturveranstaltungen, es ist warm und wir sind durstig nach Begeisterung, Bewegung, Berührung. Dann [...]]]></description>
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		<title>So isset</title>
		<description><![CDATA[Viele werden jetzt fragen: Warum das denn? Und es hat doch alles so prima funktioniert? Und das stimmt auch. Aber im richtigen Leben ist das natürlich nicht so einfach, und manchmal, da muss man einfach mal was ändern, damit das Leben weiterfließt, auch wenn es vorher gut war. Und eine Trennung ist natürlich auch nicht so [...]]]></description>
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		<title>Romantik</title>
		<description><![CDATA[Der Chef heiratet. Nicht nur, dass er in drei Tagen für eine Ewigkeit in Flitterwochen fährt und ich mich einigermaßen verzweifelt frage wie ich es schaffen soll den Laden in der Zeit zu schmeissen&#8230; nein, es rufen auch ständig Leute während irgendwelcher Meetings an und wollen zum Beispiel wissen, ob es nun creme- oder champagnerfarbene [...]]]></description>
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		<title>Filosofisches zur Musik</title>
		<description><![CDATA[Musik zu machen ist vergleichbar damit, eine Beziehung zu einem anderen Menschen zu führen. Wie die Liebe zu einem Menschen kann auch die Liebe zur Musik nur eine bedingungslose Liebe sein. Man findet nur dann sein Glück in ihr, wenn man voller Ambition und frei von jeder Erwartung an sie herangeht. Viele Menschen machen Musik [...]]]></description>
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		<title>Fußball-Emos</title>
		<description><![CDATA[Im Büro geht nichts mehr. Meine männlichen Kollegen sind in schlechter Verfassung, besser keine falschen Bewegungen oder Sprüche in dieser Situation. Vor dem Fenster brüllende Massen: &#8220;Scheiss auf Serbien! Scheiss auf Serbien!&#8221; Peinlich. Es sind Kinder, die einen zu viel gehoben haben und nun ihrer Enttäuschung Luft machen wollen. Die Polizei steht am Rand des [...]]]></description>
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		<title>Beobachtungen</title>
		<description><![CDATA[Was man im Ruhrpott gerne sagt:
&#8220;Billich wird dat nich.&#8221;
&#8220;Hau mich ab.&#8221;
&#8220;Wat Schönnes.&#8221;
&#8220;Hassu &#8216;n Problem oda watt?&#8221;
&#8220;Wer hat sich denn die Scheisse wieda übalecht?&#8221;
]]></description>
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		<title>Jestresst</title>
		<description><![CDATA[Stress ist ein seltsames Phänomen. Eigentlich ist es eine Krankheit. Es ist ansteckend, und besonders hoch ist die Infektionsrate im Arbeitsumfeld, wenn man Kinder hat und in öffentlichen Gebäude - zum Beispiel deutschen Ämtern. Deswegen haben glaube ich auch Arbeitslose Stress. Man sollte das nicht abwerten, man kann nicht einfach mal so Geld vom Staat [...]]]></description>
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		<title>Troubardine</title>
		<description><![CDATA[Schon als Kind wurde mir ein herausragendes schauspielerisches und dramatisches Talent von meinen Eltern bescheinigt, nämlich immer dann, wenn sie mein derzeitiges Anliegen als nicht ganz so ernstzunehmend betrachteten. Sie meinten es sicherlich nur gut und wollten mich bestimmt früh fördern. Nach zwei Jahren Klavierunterricht kam ich in die Pubertät und die Klavierstunden wurden durch [...]]]></description>
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		<title>Intime Züge</title>
		<description><![CDATA[Seit neuestem fahre ich ja immer mit dem Zug zur Arbeit. Das ist sehr schön, weil die Fahrt nur zehn Minuten dauert und man so ein paar Minuten hat um morgens hoch und abends wieder runter zu kommen.
Dabei hört man so allerlei Sachen. Aus irgendeinem Grunde vertreiben sich viele Leute die Zeit im Zug mit [...]]]></description>
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